Export treibt das Wachstum

Ein Umsatz von 3,5 Milliarden Euro wurde von Januar bis Juli diesen Jahres in den 112 lippischen Betrieben des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschaftet. Dies zeigt die aktuelle Auswertung der Daten des Statistischen Landesamtes (IT.NRW).

Das sind 5,1 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. „Die Auslandsnachfrage ist die Basis für dieses Umsatzwachstum in der Industrie“, informiert Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe). Das Exportplus lag bei 9,8 Prozent. Der Inlandsumsatz stieg leicht um 0,4 Prozent im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum. Die Exportquote lag in Lippe bei 51,7 Prozent (NRW: 46,5 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten stieg um 1,2 Prozent (NRW: 0,6 Prozent) auf 24.579 Personen.

Ein überdurchschnittliches Umsatzplus meldeten die Chemische Industrie, die Elektrotechnik und die Metallindustrie. In der Möbelindustrie lag der Umsatz leicht über dem Vorjahresniveau. Über einen Umsatzrückgang informieren das Nahrungs- und Genussmittelgewerbe, Druckereien und der Bereich Reparatur/Installation von Maschinen und Ausrüstungen. Ein Umsatzminus mussten auch der Maschinenbau und die Kunststoffindustrie hinnehmen. Dieser Effekt ist zum Teil bedingt durch den Rückgang der meldepflichtigen Betriebe.