Für eine rosige Zukunft…

Das nordrhein-westfälische Heilbad Bad Salzuflen hat zum Jubiläum „200 Jahre Fürstliches Solebad“ das Band für eine rosige Zukunft durchschnitten. Der mit einem Blütenmeer, einer modernen Kneipp-Insel und Sole-Strand als Erlebnis- und Gesundheitspark wiedereröffnete, barrierefreie Kurpark vermittelt Wissenswertes und regt zum Mitmachen an. 35.000 Pflanzen wurden eingesetzt, 3,5 Millionen Euro für den Kurpark einschließlich der Kneipp-Insel investiert. Zahlreiche Brunnen und heilsame Solequellen haben die 55.000-Einwohner-Stadt, die 2017 rund 800.000 Übernachtungen und 2,2 Millionen Tagesreisen zählte, zu einer zertifizierten Frischluftoase für Allergiker gemacht.

„Das Jubiläum ‚200 Jahre Fürstliches Solebad‘ bedeutet uns sehr viel. Auf der aus der Tiefe gewonnenen Sole basiert sowohl unser guter Ruf als auch unser Gesundheitstourismus. Die Ernennung Bad Salzuflens zum ’Fürstlichen Solebad’ anno 1818 markiert zugleich den Beginn einer stolzen Gesundheitstradition, die bis in die Gegenwart anhält. Heute ist Bad Salzuflen eines der führenden Heilbäder“, sagte der Geschäftsführer der Staatsbad Salzuflen GmbH, Stefan Krieger, bei der feierlichen Eröffnung des Kurparks. Ergänzend fügte Krieger an: „Wir haben heute einen Erlebnis- und Gesundheitspark für alle Generationen eröffnet, aus meiner Sicht den attraktivsten, innovativsten und werthaltigsten Kurpark Deutschlands. Damit schaffen wir ein ganzheitliches Markenerlebnis und sichern die gesundheitstouristische Wertschöpfung“.

Die Kurparklandschaft vereint künftig drei Elemente: Ruhe und Entspannung finden die Besucher in Bereichen im Stil eines klassischen Kurparks. Highlights des Erlebnisraums sind der Kneipp-Parcours und der Sole-Strand. Infotainment findet in der neu gestalteten Konzertmuschel sowie zukünftig in der Wandelhalle statt.

Die attraktive Kneipp-Insel mit Wassertret- und Armbadbecken ist ein fester Bestandteil des Erlebnisraums Sole und Kneipp. Sie basiert auf den Lehren von Sebastian Kneipp, dem berühmten Naturheilkundler und Begründer der Kneipp-Therapie. Highlight der Kneipp-Insel ist der Barfußpfad, der zum socken- und schuhlosen Spaziergang über Rasen, Zapfen, Glas, Steine und Sand motiviert und hierbei die Fußreflexzonen trainiert und die Körperwahrnehmung schult.

Ein weiterer Hingucker im Kurpark ist der neue Sole-Strand. Bequeme Strandkörbe, von einem Usedomer Unternehmen eigens für das Staatsbad designt, laden zum Verweilen und Entspannen ein. Sogar ein barrierefreier Strandkorb steht für die Gäste bereit. Der Salzufler Sole-Strand schmiegt sich um ein großes Trinkgefäß in Form eines Brunnens – eine Symbolik mit zentraler Botschaft: das Thema „Trinkkur“ soll in Zukunft eine größere Bedeutung erhalten.

Die Gesundheits- und Heilbädertradition der Stadt basiert auf dem natürlichen Heilmittel Sole sowie mit insgesamt fünf Kliniken auf einer sehr großen medizinischen Kompetenz. Stefan Krieger zufolge eine Erfolgskombination: „Ich bin davon überzeugt, dass es uns mit unserer gesundheitstouristischen Ausrichtung, dem neu gestalteten Kurpark und dem geplanten Erlebnisraum Sole und Kneipp gelingen wird, endgültig ein Heilbäder-Leuchtturm in der Mitte Deutschlands zu werden. Erreichen werden wir dieses Ziel aber nur im Verbund mit der Stadt, den Badeärzten, der Hotellerie, Gastronomie, Wirtschaft und Politik sowie uns als Gesundheitsdienstleister und touristischem Leistungsanbieter.“

Mit dem von der Staatsbad Salzuflen GmbH initiierten „Erlebnisraum Sole und Kneipp“ kündigt sich für die kommenden Monate im Kurpark und in der sich dort befindenden Wandelhalle ein weiteres Highlight an. Mit diesem Konzept aus geschlossenen und offenen Raumerlebnissen in Form von Glaspavillons schafft Bad Salzuflen ein weiteres Alleinstellungsmerkmal und positioniert sich als freizeittouristischer Anziehungspunkt und moderner Gesundheitsstandort mit einem ganzjährigen Angebot für Gäste und Einheimische.

Neben dem neuen Kurpark sind die Gradierwerke ein weiteres gesundheitstouristisches Wahrzeichen der Stadt: Mit ihrer mikrofeinen Solezerstäubung schaffen sie in der Innenstadt eine stark allergenreduzierte Zone. 600.000 Liter Sole rieseln täglich über die großen Schwarzdornwände und sorgen im Herzen der Stadt für ein Klima wie an der See.

Zum Jubiläumsfestival hat Bad Salzuflen die Salzproduktion wieder aktiviert: Das Staatsbad ist mit der Sylter Meersalzmanufaktur eine Kooperation zur Herstellung von Salz, Bier und weiteren Produkten aus der Bad Salzufler Thermalsole eingegangen. Bei der Produktion auf Sylt werden aus Bad Salzufler Sole Salzkristalle in reinster Qualität hergestellt, die als Grob- und Feinsalz in schmucken Gläsern angeboten werden. Aus dem Wasser, das bei der Salzgewinnung entsteht, wird ein helles Bier gebraut. Das „Salzufler Blonde“ wurde beim Jubiläumsfestival erstmals ausgeschenkt.

Den Beginn einer neuen Zeitrechnung markiert die zum Jubiläum erstmals vorgestellte SalzuflenCard, mit der die Stadt zum digitalen Heilbad mit Alleinstellungsmerkmal wird. „Mit der Entwicklung der digitalen, umlagebasierten Kur- und Tourismuskarte übernimmt das Staatsbad Salzuflen eine Vorreiterrolle im Deutschlandtourismus“, so Stefan Krieger. Der oberste Leitgedanke der digitalen Karte ist die Erhöhung der Servicequalität für den Gast, dem ab sofort ein Plus an Leistung geboten wird. Stefan Krieger ist sich sicher: „Nur Standorte mit einer hohen Servicequalität werden sich mittel- bis langfristig positionieren und etablieren und somit den künftigen Marktwert bestimmen.“

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Das nordrhein-westfälische Heilbad Bad Salzuflen hat zum Jubiläum „200 Jahre Fürstliches Solebad“ das Band für eine rosige Zukunft durchschnitten und den Kurpark als neuen Erlebnis- und Gesundheitspark eröffnet. Unser Foto zeigt (von links): Achim Bädorf (Geschäftsführer des Nordrhein-Westfälischen Heilbäderverbandes), Volker Heuwinkel (Aufsichtsratsvorsitzender der Staatsbad Salzuflen GmbH), Dr. Roland Thomas (Bürgermeister der Stadt Bad Salzuflen), Nils Kortemeier (Geschäftsführer der Kortemeier + Brokmann Landschaftsarchitekten GmbH), Bernd Zimmermann (Technischer Beigeordneter und Fachbereichsleiter/Fachbereich Planen und Bauen) und Stefan Krieger (Geschäftsführer der Staatsbad Salzuflen GmbH).