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Mehr Geld für die Kultur

Die NRW-Landesregierung will kommunale Theater und Orchester „dauerhaft und verlässlich unterstützen“ und die regionale Kulturpolitik fördern, kündigte die Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen im Ausschuss für Kultur und Medien an.

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Landschaftsumlage soll kräftig sinken

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wird den Umlagehebesatz für seine 27 Mitgliedskreise und -großstädte um voraussichtlich 1,4 Prozentpunkte von 17,4 auf 16,0 Prozent senken. Für den Kreis Lippe bedeutet das, dass die Umlage von knapp 87 um etwas mehr als 0,2 auf nunmehr 86,8 Millionen Euro sinken wird.

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Stärkere Vernetzung gewünscht

Der Wunsch nach einer stärkeren Vernetzung untereinander und mit weiteren Branchen, die langfristig die regionale Wirtschaft stärkt, ist eines der wesentlichen Ergebnisse einer Befragung, die die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold (IHKs) gemeinsam mit dem Kulturbüro der OstWestfalenLippe GmbH vorgenommen haben.  Die Umfrage ist die erste ihrer Art für die Region. Befragt wurden die insgesamt elf Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft mit insgesamt etwa 11.500 Unternehmen in OWL, davon etwa 2.500 in Lippe.

Neben dem Wunsch nach stärkerer Vernetzung traten als Handlungsfelder spezifische Weiterbildungswünsche zum Vorschein, die sich auf Marketing und Vertrieb sowie die Öffentlichkeitsarbeit richten. Gewünscht wurden zudem branchenspezifische Angebote für eine Stärkung der Betriebe am „point of sale“.

„Zielrichtung soll sein, den Betrieben direkte Hilfen anzubieten, um die Herausforderungen für ihr Geschäft besser zu bewältigen. Hier ist Handlungsbedarf, denn 41 Prozent der Unternehmen sind nur ausreichend und 15 Prozent unzufrieden mit der Geschäftslage“, erklärte Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der IHK Lippe.

In der Umfrage ging es auch um die negativen Einflüsse auf die Geschäftslage. Am häufigsten wurde Unzufriedenheit mit Bürokratie genannt, gefolgt vom Nutzungsverhalten der Konsumenten, wobei die Kreativen das Internet als wesentliche Konkurrenz ausmachen. Auch Marktstrukturen würden als Grund für eine negative Geschäftslage thematisiert, beispielsweise Überangebot, Preisdruck und Konkurrenz. Fehlende Wachstumschancen durch Fachkräftemangel ließen sich als vierten Punkt benennen, gefolgt vom Mangel an Ausstellungs- oder Auftrittsmöglichkeiten.

Für mehr als 90 Prozent der Betriebe ist die Versorgung mit Breitband wichtig, gleichzeitig sind von diesen Befragten 41 Prozent mit der Breitbandversorgung weniger zufrieden oder unzufrieden.

Fast ein Drittel der Befragten meldete einen Umsatz unter der Umsatzsteuergrenze von 17.500 Euro im Jahr. Eine Sonderauswertung für die vielen Einzelunternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in OWL ergab, dass davon sogar 55 Prozent zu den Kleinverdienern unterhalb der steuerlichen Grenze lagen und weitere 25 Prozent einen Umsatz zwischen 17.500 Euro und 50.000 Euro erwirtschafteten. Die befragten Betriebe bieten insgesamt 5.811 Beschäftigungsverhältnisse.

Die Umfrage bietet nicht nur eine Einschätzung der Stimmungslage unter den Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Ergebnisse werden als Basis für verschiedene Angebote der Institutionen genutzt. Bei der IHK Lippe ist derzeit ein Arbeitskreis in Planung.

Mehr Gästeübernachtungen

Beinahe 200.000 Gäste besuchten im ersten Halbjahr dieses Jahres  den Kreis Lippe. Das entspricht einem Plus von 6,3 Prozent teilen Industrie und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK) und Lippe Tourismus & Marketing GmbH (LTM) mit. Insgesamt wurden von diesen Gästen etwa 755.000 Übernachtungen gebucht (plus 2,9 Prozent). Nahezu zehn Prozent der Gäste kam aus dem Ausland. Die Übernachtungen ausländischer Gäste verzeichneten ein überdurchschnittliches Plus von 8,6 Prozent. Mit fast einem Drittel sind die Niederländer die am stärksten vertretene Nation, die das Land des Hermann als Urlaubsregion bevorzugen.
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Export treibt das Wachstum

Ein Umsatz von 3,5 Milliarden Euro wurde von Januar bis Juli diesen Jahres in den 112 lippischen Betrieben des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschaftet. Dies zeigt die aktuelle Auswertung der Daten des Statistischen Landesamtes (IT.NRW).

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Historischer Höchstwert

Ein Umsatz von drei Milliarden Euro wurde in den 112 lippischen Betrieben des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten im ersten Halbjahr dieses Jahres erwirtschaftet. Dies zeigt die aktuelle Auswertung der Daten des Statistischen Landesamtes (IT.NRW).

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Last Minute zum Ausbildungsplatz

Die lippischen Unternehmen ermöglichen motivierten jungen Menschen einen hervorragenden Start ins Berufsleben. „Nachdem wir kürzlich auf die gut 100 jetzt noch zu besetzenden Ausbildungsstellen aufmerksam gemacht haben, erhielten wir eine Vielzahl an Rückmeldungen potentieller Azubis“, gibt IHK-Hauptgeschäftsführer Axel Martens bekannt.

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4,2 Milliarden ausgegeben

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im vergangenen Haushaltsjahr in Westfalen rund 4,2 Milliarden Euro (2015: 4 Milliarden Euro) ausgegeben. Die Mitgliedsbeiträge der 27 Kreise und kreisfreien Städte lagen im selben Zeitraum mit rund 2,1 Milliarden Euro in etwa bei der Hälfte. Wie der Kommunalverband berichtet, stammt die Differenz im Wesentlichen aus Bundes- und Landesmitteln.

Mit 2,5 Milliarden Euro kam der Großteil der Ausgaben behinderten und pflegebedürftigen Menschen zugute. Finanziert wurde zum Beispiel das ambulant betreute Wohnen gehandicapter Menschen: Insgesamt 28.840 Menschen in Westfalen wurden 2016 vom LWL dabei unterstützt, selbstständig in einer eigenen Wohnung oder Wohngemeinschaft zu leben. 2015 waren es noch 27.509 Personen.

Weniger Protestanten in Westfalen-Lippe

Die Zahl der Protestanten in Westfalen-Lippe ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Wie aus den „Statistischen Zahlen des Jahres“ der Evangelischen Kirche in Deutschland hervorgeht, sank die Zahl der Kirchenmitglieder in der Region im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent auf 2.438.558 Personen.
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Azubis gesucht

Vom Bankkaufmann bis zum Zerspanungsmechaniker  die lippische Wirtschaft sucht händeringend nach geeigneten Auszubildenden, um ihre noch freien Plätze zu besetzen. Das ist das Ergebnis des gerade beendeten Lehrstellenendspurts der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe).

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